Richtig betont ausgesprochen, wird unterstrichen, daß es sich hierbei um das umfangreichste Baulexikon in Deutschland handelt, das möglicherweise auch am besten gepflegt ist. Denn es macht einen Unterschied, ob periodisch einige Studenten an solch einem Projekt arbeiten, oder ob eine Redaktion aus hauptberuflichen Mitarbeitern mit Interneterfahrung seit 1995 seit 2001 schreibt und hierzu Hilfe und Anregungen von vielen Besuchern und Nutzern erhält.
30.000 Querverweise innerhalb des Lexikons entsprechen dem Sinn und Zweck des Internets, nämlich Sachverhalte zu verknüpfen und Zusammenhänge aufzuzeigen, die Lesern helfen, nicht nur die Bedeutung einzelner Begriffe zu erfassen, sondern auch ein umfassendes Verständnis für ein Bauthema zu entwickeln. Beispielhaft zitiere ich den Text zu "Ausschreibung":

"Bevor Bauaufträge erteilt werden, die über kleinere Maßnahmen wie dem Decken eines Garagendachs hinausgehen, erfolgt immer eine Ausschreibung. Bei Bauvorhaben von Behörden und öffentlichen Körperschaften ist dieses sogar eine gesetzlich verankerte Pflicht. Durch die Ausschreibung soll der billigste Anbieter gefunden werden. Ob dieser auch der Beste ist, steht auf einem anderen Blatt. Insbesondere bei der Ausschreibung von großen Bauaufträgen für die sog. "öffentliche Hand" kommt es immer wieder zu Schmiergeldzahlungen, die bei einer Aufdeckung in Strafprozesse wegen Bestechung münden."

Das Schöne hierbei sind Links zu thematisch passenden Fachbeiträgen, die ein Thema enorm vertiefen, zum Beispiel: "Was leistet der Architekt, was ist unter Leistungsphasen zu verstehen und wie errechnet sich das Architektenhonorar?"

Hans Kolpak
Innovative Bausoftware



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