Garten- und Landschaftsbau: Heizkraftwerk mit Holz

Warum Entsorgungskosten für Schnittgut tragen, wenn sich das geschnittene Holz schreddern und für Heizzwecke verbrennen läßt? Diese Frage werden sich viele Unternehmer aus dem Garten- und Landschaftsbau stellen.

Die Gebrüder René und Jan Rudolph in Obertshausen bei Offenbach bauten einen Ofen, der jetzt die eigenen Gebäude und benachbarte Liegenschaften mit Heizwärme versorgt. Die Transportkosten sind gering, weil die Lkws zum Ende des Arbeitstages sowieso zum Betriebsgelände zurückkommen. Die Fahrt zur Biomasse-Deponie entfällt.

Selbst die täglich anfallende Schlacke eignet sich als Schotterunterbau beim Anlegen von Wegen. So verbessert die Firma Rudolph ihr betriebswirtschaftliches Ergebnis und verbraucht kein Heizöl oder Erdgas, bzw. nur alternativ in geringen Mengen.

Das grundsätzliche Problem beim Heizen mit Schnittgut sind die Transportkosten und die Lohnkosten. Es müßte sofort geschreddert werden, um das Schreddergut in einem Betrieb zu sieben und zu lagern. Spätestens vor dem Verbrennen muß das Holz vorgetrocknet werden. 91 Prozent Wirkungsgrad für die Heizanlage der Firma Rudolph bei 600 bis 700 Grad im Brennraum sind ein gutes Ergebnis.

Hans Kolpak
Innovative Bausoftware


Foto Quelle Michael Prochnow

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