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Gesellschaftlichen Wandel gestalten: Geplante Nachbarschaft

abgelegt im Archiv Architektur am 27.03.09

Gesellschaftlichen Wandel gestalten: Geplante Nachbarschaft
  © Stefan Rossmann
Wenn zum Beispiel zehn Bauherren eine Baugemeinschaft eingehen, um die Lage ihrer Grundstücke zueinander abzustimmen und gemeinsame Interessen zu berücksichtigen, dann hat dies aus Kostengründen Zukunft und kommt einvernehmlicher und entspannter Nachbarschaft zugute. Nana von Nordenskjöld ist Projektleiterin für gemeinschaftliches Wohnen: "Ich möchte herausfiltern, was die Leute wirklich wollen und von ihrer künftigen Wohnsituation erwarten."

Das Neubaugebiet in Wetterling in der Gemeinde Glonn hält das Architekturbüro Hölscher für eine passende Möglichkeit, ein solches Projekt zu verwirklichen. Es ergeben sich für alle Bewohner die Vorteile, die wir aus Dorfgemeinschaften und Familienverbünden kennen. Jeder hat seine eigene Verantwortung für sein eigenes Grundstück und trotzdem sind gegenseitige Hilfen leicht zu organisieren. Kinder, Tiere und Pflanzen sind zu betreuen, Menschen mit vergleichbaren Lebenssituationen und Bedürfnissen sind Nachbarn. So werden Interessenkonflikte minimiert.

Hans Kolpak
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Tags: Baugemeinschaft  Wetterling  Glonn  München 

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