Selbst wenn Erdöl, Erdgas und Kohle nicht zur Neige gingen, wären Konzepte wie das Sonnenhaus schon jetzt die bessere Alternative. Denn Hand aufs Herz: Erdöl und Kohle einfach nur zu verheizen, ist eine grob fahrlässige Verschwendung und ein Diebstahl an unseren Nachkommen. Denken Sie nur daran, wieviel Produkte aus Erdöl und Kohle hergestellt werden! Bei geringerer Erdölförderung wäre auch das Aufkommen von Erdgas geringer, das ja irgendwohin gelangen muß, um nicht sinnlos abgefackelt zu werden. Die Sonne scheint außer im polaren Winter auf weiten Teilen der Erde. Die Abhängigkeiten von Energielieferungen zu reduzieren, bedeutet gleichzeitig, Wirtschaftskriegen und Kriegen um Ressourcen den Boden zu entziehen.

Sonnenhaus-Institut e.V.: "Weitgehend solar beheizte Wohnhäuser zeigen bereits heute, wie wir diese Herausforderung ohne Verlust an Lebensqualität meistern können. Es gilt aber nicht nur im Bauen neue Standards zu setzen, sondern auch die Energieverbräuche im Gebäudebestand drastisch zu reduzieren. Durch sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und eine große thermische Solaranlage ließe sich der Wärmeverbrauch auf ein Drittel bis ein Viertel senken. Nur unter diesen Voraussetzungen reichen in Zukunft die Recourcen nachwachsender Rohstoffe (wie Holz) aus, um den Restenergiebedarf zu decken."

Die frei erhältlichen Referenzberichte von Sonnenhäusernsind dazu angetan, Sie als Fachplaner oder Architekt davon zu überzeugen, sich ernsthaft neu zu orientieren. Beispiel Diergardt-Haus: "Wie eine Diplomarbeit an der Fachhochschule Regensburg Anfang 2004 ergab, kann bei dem Diergardt-Haus ein deutlich niedrigerer Primärenergiebedarf nach EnEV (Energieeinsparverordnung) als bei Passivhäusern erreicht werden. Beim Sonnenhaus Diergardt, das auf die aktive Nutzung der Sonnenenergie setzt, liegt er bei acht Kilowattstunden je Quadratmeter Nutzfläche im Jahr."

Das hat was, oder?

Hans Kolpak
Innovative Bausoftware


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One Response to “Primärenergieträger: Warum Planer in einer Zwangslage sind”

  1. Robert sagt:

    Haben grad bei uns zu Hause neue Fenster und eine Solarkollektoren-Anlage eingebaut . Das Haus wird ansonst mit Holzheizung beheizt. Im Sommer kommt noch ein Dicker Pufferspeicher dazu . Das Holz zur Heizung bekommen wir aus unserem kleinen Wald, den wir gekauft haben. Somit sind wir Heizungstechnisch komplett autonom . Das gibt einem schon ein gutes Gefühl . Man Spart langfristig viel Geld und tut was für die Umwelt, da man nur auf nachhaltige Energieträger setzt (Holz) .
    Lg

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