Tacheles in Berlin: Wenn Architektenhände in den Hosentaschen verschwinden
abgelegt im Archiv Architektur am 27.01.09
Kunst und Architektur sind zu nahe, um sich nicht zu verstehen. Doch die seit Jahren andauernde Entwicklung in Berlin entfaltet einen Konflikt zwischen Künstlern und Architekten. Wußten Sie davon?
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Geschichte: "Über die Jahre seiner Existenz ist das Kunsthaus Tacheles zu einem komplexen Gesamtkunstwerk gewachsen. Dafür spricht, dass weit über Berlin hinaus das Kunsthaus Tacheles ein Symbol für die Situation des wiedervereinigten Berlins und den Aufbruch in eine frische, von merkantilen Gesichtspunkten weitgehend befreite künstlerische Gegenwart geworden ist. Das Kunsthaus Tacheles steht als Teil des Images eines neuen, um Profil ringenden, künstlerisch freien Berlins international deutlich da."
Aktuell: "Tacheles-Sprecherin Linda Cerna, gab an, es werde davon ausgegangen, das man das Gebäude kaufen könne. Auf einer Zwangsversteigerung soll nun mit geboten werden. Sie stünden in Kontakt zum zuständigen Amtsgericht. Einen Termin gebe es aber noch nicht. Cerna sagte weiterhin, die Künstler hätten im Laufe der Jahre 300.000 Euro in die Bausubstanz gesteckt. Diese Summe betrachteten sie als Anzahlung, gerade wird Geld für die Rechtshilfe gesammelt. Das Ende der Geschichte steht noch nicht fest, die Fundus-Gruppe plant jedoch einen Komplex errichten, der mit amerikanisch wirkender Architektur anspruchsvolle Wohnansprüche befriedigen soll."
Schaumerma.
Hans Kolpak
Innovative Bausoftware
Tags: Berlin Tacheles Architekten Künstler
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Wong
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